Er ist einer der großen deutschen Romantiker – und doch kennt man eigentlich nur sein weltberühmtes und herzzerreißendes Violinkonzert in g-Moll, die „Schottische Fantasie“, die er für Pablo de Sarasate konzipierte, und sein Oratorium „Moses“, das in vielem Mendelssohns „Elias“ ähnelt. Der Kölner Max Bruch (1838 – 1920) war einer der angesehensten Komponisten des 19. Jahrhunderts, zugleich Dirigent, Chorleiter, Hofkapellmeister und Musikdirektor.
Konzerte & Aktuelles
Antonin Dvorák: Requiem
Der Komponist war populär und auch diese Uraufführung 1891 ein Riesenerfolg: Antonín Dvořáks künstlerisch sehr anspruchsvolles „Requiem“ hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren, ein üppiges, expressives und zugleich lyrisches Werk. Einen persönlichen Anlass gab es für Antonín Dvořák nicht, als er 1890 das groß angelegte Requiem komponierte. Trotzdem gelang ihm eine konzertante Messe, die den Vergleich …
Konzertkritik Carl Orff Carmina Burana im Rahmen des Klassik-Sommers
Konzertkritik Carmina burana
Carl Orff: Carmina Burana
Die Alfred-Fischer-Halle war von Anfang an Konzerthalle für den KlassikSommer Hamm. Dann wurde sie zeitweilige Unterkunft für Menschen, die ihre Heimat verließen und nach Hamm flüchteten. Nun kehrt der KlassikSommer zurück und will diese Menschen und in die Musik einbeziehen. Eine Vision für ein Miteinander im gemeinsamen musikalischen Gestalten zu verwirklichen strebt Frank Beermann an, der mit einem Projektchor unter Mitwirkung…
Joseph Haydn: Die Schöpfung
Joseph Haydn war schon weltberühmt, als er das Oratorium „Die Schöpfung“ schrieb. Dazu angeregt wurde er in London, wo man ihm einen Text vorlegte, der angeblich Jahre früher für Händel …
Advent 2016 – „weihnachtlich“
Das „Halleluja“ aus Händels Oratorium „Der Messias“ wurde wohl zum größten Schlager der Musikgeschichte. „Ich glaubte, den Himmel vor mir zu sehen und den allmächtigen Gott selbst …